Edition Staatskapelle Dresden Vol. 36

2 CDs

Richard Strauss Orchestermusik aus seinen Opern

Der Bürger als Edelmann op. 60 (Suite für Orchester)
1. Ouvertüe zum 1. Aufzug
2. Menuett
3. Szene des Fechtmeisters
4. Auftritt und Tanz der Schneider
5. Menuett des Lully
6. Courante
7. Auftritt des Cleonte
8. Vorspiel zum 2. Akt
9. Das Diner

Salome op. 54 (Oper in 1 Akt) (Auszug)
Salomes Tanz

Der Rosenkavalier op. 59 (Oper in 3 Akten) (Auszug)
Walzerfolge (3. Akt)

Intermezzo op. 72 (Oper in 2 Akten): 4 sinfonische Zwischenspiele
Walzerszene
Träumerei am Kamin
Fröhlicher Beschluß

Arabella op. 79 (Lyrische Komödie in 3 Akten) (Auszug)
Arabella-Vorspiel zum 3. Akt

Capriccio op. 85 (Ein Konversationsstück für Musik in 1 Akt) (Auszug)
Zwischenspiel "Mondscheinmusik"

plus Bonusmaterial (CD 2)
"Zu Gast bei Otmar Suitner" (Radio-Interview von 1964)

Der Bürger als Edelmann op. 60 (Suite für Orchester) (Auszug) (Bonusmaterial)
2.Menuett G-Dur
5. Menuett A-Dur (Menuett des Lully)


Staatskapelle Dresden
Otmar Suitner

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Artikelbeschreibung
Details
Strauss-Aufnahmen mit Otmar Suitner und der Sächsischen Staatskapelle Es ist seltsam: obwohl er ein hochbefähigter Strauss-Dirigent war, der das dramatische wie das Konzertsaal-Oeuvre des großen Spätromantikers zum Leuchten zu bringen vermochte und dies besonders in Dresden und später auch in Berlin mit Hingabe getan hat, gibt es von Otmar Suitner kaum Schallplattenaufnahmen, die das bezeugen. Salome, in Dresden 1963 sowie in San Francisco 1974 aufgenommen, stellt die einzige Strauss-Oper dar, die dieser Dirigent komplett eingespielt hat. Mit den Orchesterwerken ist es nicht viel besser bestellt. Eine Dresdner Aufnahme der Metamorphosen (1964) läßt dies umso mehr bedauern, als im ganzen gesehen Suitners Schallplattenproduktion von keinesfalls geringem Umfang war. Somit kommt den Rundfunkaufnahmen von 1963, die hier erstmals auf einer CD vorgelegt werden, außer ihrem dokumentarischen Wert noch der der Rarität zu. Diesen Wert besitzen die Aufnahmen verblüffenderweise aber auch – wenngleich eingeschränkt – für das Strauss-Orchester Sächsische Staatskapelle, denn obwohl vier der vorgelegten Titel Werken entstammen, die in Dresden uraufgeführt worden sind, sowie ein weiterer einem solchen, das kurz nach der Wiener Uraufführung in Dresden auf die Bühne gelangte und seither zum Repertoire gehört, sind Tonträger mit der Kapelle, besonders hinsichtlich der daraus ausgewählten Stücke, wenig anzutreffen bis gar nicht bekannt. Die erste Ursache dafür liegt darin, daß zu Beginn der Schallplatten-Ära in Dresden kein Aufnahme-Studio existierte, die zweite darin, daß nach dem Bau der Mauer zwischen Ost und West (1961) die Zusammenarbeit der internationalen Firmen mit der DDR-Firma VEB Deutsche Schallplatten (Label ETERNA) nur sehr langsam wieder anlief. Daher zog man in der westlichen Hemisphäre auch für eine Reihe kompletter Strauss-Aufnahmen Orchester heran, die ohne Mühe zu bekommen waren. An Ausschnitten und Suiten der hier vorgelegten Art bestand offenbar nicht allzuviel Interesse. In Dresden ist später nur die Serie der Strauss-Instrumentalwerke mit Rudolf Kempe realisiert worden; weitere Anläufe zu zyklischen Einspielungen, so mit Giuseppe Sinopoli und mit Fabio Luisi, blieben Torso. Die Besonderheit der hier vorgelegten Auswahl besteht darin, daß es sich zwar um Opernausschnitte handelt, aber ausschließlich um Instrumentalmusik, teils unverändert den jeweiligen Werken entnommen, teils vom Komponisten selbst für die Staatskapelle Dresden bearbeitet und von dazugehörigen Vokalpartien losgelöst.
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